Nur schwerlich dürfte in Kesselsdorf jemand zu finden sein, dem Ilse Drese kein Begriff wäre. Für das Wohl ihrer Mitmenschen tätig zu sein, war ihr von Jugend an ein wichtiger Lebensinhalt. Sie stammt aus der Lessingstadt Kamenz, in Radebeul absolvierte sie erfolgreich ein Studium, das sie als Dipl.Rel.Pädagogin abschloß.
Ihr ganzes Berufsleben stand sie im Dienste der evangelischen Kirche, ihre Arbeit galt vor allem den Kindern und Jugendlichen. Über die Stationen Plauen i. Vogtland, Flöha und Deutzen im Braunkohlenrevier Borna gelangte sie mit ihrem Ehemann, der als Pfarrer nach Kesselsdorf versetzt wurde, 1967 schließlich in unseren Ort. Nach ihrer Pensionierung, so sagt sie, "genieße ich jetzt die Freiheit der ehrenamtlichen Tätigkeit". Und das nicht zu knapp: Ilse Drese wirkt im Dorf unermüdlich in der Seniorenbetreung und im Heimatkreis. Sie erledigt mancherlei Arbeiten in der Kirche und erfüllt Pflichten als Vorstandsmitglied des Diakonischen Werkes im Kirchenbezirk Meißen. Sie hofft, bei guter Gesundheit noch ein ganzes Weilchen mittun zu können. Und so lange werden die Kesselsdorfer bei Ilse Dreses Bergauffahrten auch noch den Fahradhilfsmotor knattern hören. |
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 28 April 2012 )
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