 | Öffnungszeiten Sonntags 14.00 Uhr - 16.00 Uhr | | | | Anmeldungen zum Besuch, sind auch in der Ferienzeit unter 035204-40798 oder 035204-40329 möglich. | | | Am 12. April 2003 konnte die Heimatstube Kesselsdorf in der renovierten alten Schule, Schulstraße 2, die nun als Dorfgemeinschaftshaus fungiert, feierlich neu eröffnet werden. Kurze Chronologie des Schulneubaus Aus dem Protokollbuch des Gemeinderates bei Sitzungen mit dem Schulvorstand: | 1875: Ausbau einer zweiten Schulstube im vorhandenen Schulhaus 1877, 8.Mai: Die Kosten zur Beseitigung bestehender Mängel im Schulhaus werden zu hoch, deshalb der Beschluß eines Schulneubaus "noch in diesem Jahr". 1877, 27.August: Eine Kopie des Schulhauses in Hohentanne (b.Siebenlehn) liegt vor, danach soll gebaut werden. 1877, 25.Oktober: Baumeister Partsch will für 13 544 Mark das Schulhaus bauen, am 3.September soll Grundsteinlegung sein. 1878, zu Michaelis (29.September): Schulbeginn im neuen Haus 1886: Vollendung des 2.Bauabschnitts in der heutigen Gestalt |  | | | | Was erwartet die Besucher? Natürlich ein Überblick zur Geschichte des Ortes. Die Anfänge sind z. T. durch Urkunden belegt, leider nur als Kopien. Baugeschichtlich Interessierte erfahren etwas über die Entwicklung der vom berühmten George Bähr radikal umgebauten und renovierten Dorfkirche St. Katharinen und deren Ausstattung (u.a. eine Eule-Orgel). Einen wichtigen Platz nimmt die blutige Schlacht zwischen Sachsen und Preußen vom 15. Dezember 1745 ein, die unseren Ortsnamen weithin bekannt machte: Fakten und Zahlen, ein Zinnfiguren-Diorama mit einem Ausschnitt der Schlacht, Literatur über das grausige Gemetzel und einige Kanonenkugeln vom historischen Schlachtfeld. Tafeln mit den Namen Kesselsdorfer Männer gedenken der in zwei Weltkriegen sinnlos gefallenen Söhne des Dorfes. Dokumentiert wird auch das Leben von Paul Daniel Longolius (1704-1778), der in Kesselsdorf geboren wurde und sich später einen Namen als Geschichtswissenschaftler machte. Ein separater Raum in unserem kleinen Museum nimmt die ständige Ausstellung über den ebenfalls hier geborenen Johann Christian Klengel (1751-1824) auf. Der Landschaftsmaler und Professor an der Dresdner Kunstakademie, der als einer der Wegbereiter der romantischen Epoche in der Malerei gilt, wird mit Fug und Recht als größter Sohn des Dorfes bezeichnet. Die Informationen über Leben und Werk des Meisters schließen auch gute Kopien einiger seiner besten Gemälde und Radierungen ein. In der Heimatstube ist auch eine große Anzahl zeitgenössischer und historischer Fotos und anderer Dokumente archiviert, die von interessierten Besuchern auf Anfrage eingesehen werden können. In jedem Jahr können Sie hier auch einige Sonderausstellungen besuchen, die von Mitgliedern oder Freunden des Heimatkreises ausgerichtet werden und über die wir rechtzeitig in der Presse und auf unserer Internet-Seite informieren. |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 28 Februar 2008 )
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