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Heimatkreis Kesselsdorf
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Rings um Kesselsdorf

In welche Richtung Sie sich auch wenden - rings um Kesselsdorf finden Sie nicht nur auf Schritt und Tritt geschichtsträchtiges Territorium, sondern auch reizvolle, erholsame Landschaften und ein vielfältiges kulturelles Angebot. Diese Seite verschafft Ihnen - so hoffen wir - einen kleinen, aber überzeugenden Einblick. Wenn Sie Lust haben und genügend Zeit mitbringen, lohnen sich einige weitergehende Ausflüge und Besuche mit Hilfe unserer Verweise auf interessante Internet-Adressen. Hier finden Sie auch eine kleine Auswahl von Links zu Vereinen, die sich Pflege und Schutz von Werten unserer Heimat, die Erforschung der Heimatgeschichte u.ä. zur Aufgabe gemacht haben.
Wir wünschen Ihnen viel Freude bei Ihren Streifzügen durch unsere nähere Heimat.

Landschaft bei Meißen
Landschaft bei Meißen

WILSDRUFF

Nordwestlich von Kesselsdorf, nur sechs Kilometer entfernt, liegt an der A 4 die Kleinstadt Wilsdruff, die im Poker um den Besitz unseres Dorfes gegenüber anderen Bewerbern offensichtlich die besseren Karten auflegen konnte. Ein verträumter Marktplatz, komplett saniert, mit einer lustigen Wildschweingruppe als Brunnenfiguren, und die angrenzenden Gassen mit kleinen Läden laden zum Bummel ein. Der bekannte Dichter Wulf Kirsten, im Nachbardorf Klipphausen geboren, schrieb vor rund 20 Jahren die satirische Geschichte Kleewunsch. Ein Kleinstadtbild, und hatte dabei - unausgesprochen - Wilsdruff im Visier.
Das Heimatmuseum der Stadt zeigt u.a. ein großangelegtes Zinnfiguren-Diorama der Schlacht bei Kesselsdorf.


MEISSEN

Die berühmte Porzellan-, Wein- und Domstadt an der Elbe - damit ist Meissen zwar charakterisiert, aber längst nicht hinlänglich beschrieben. Die "Wiege Sachsens" stellt mit seinen Anlagen auf dem Burgberg und dem verschachtelten Häusergewirr in den engen Altstadtgassen ein kulturhistorisch einmaliges Architekturensemble dar. Die Burg Misni, bereits im Jahre 928 von König Heinrich I. gegründet, war der erste deutsche Stützpunkt im slawisch besiedelten mittleren Elbegebiet. Unter Kaiser Otto I. entstand 965 die Markgrafschaft Meißen zur straffen Verwaltung der östlichen Gebiete des damaligen Herzogtums Sachsen.
Die spätgotische Albrechtsburg markiert den frühesten Übergang zur Renaissance. Die Ausstattung des daneben stehenden Doms gehört zu den wertvollsten sächsischen Kunstschätzen. Zum Bild des Marktes gehört neben der Frauenkirche und dem spätgotischen Rathaus auch die originelle Weinstube Vincenz Richter. Meißner Porzellan ist weltweit bekannt. In der berühmten Staatlichen Porzellanmanufaktur laden Schauwerkstatt und Museum zum Besuch ein. Die gesamte Altstadt, zu großen Teilen saniert, wurde in die UNESCO-Denkmalsliste aufgenommen.

 

 

 

 


DIE SÄCHSISCHE WEINSTRASSE

Zwischen Diesbar-Seusslitz bei Meißen und Pillnitz (Dresden) erstreckt sich ein kleines, aber feines Weinanbaugebiet, das nördlichste in Deutschland. Eine Ferienstraße durch diese liebliche Landschaft lädt zum Kennenlernen und Genießen ein. Die sächsische Weinstraße ist eine von 10 Weinstraßen in Deutschland. Sie verläuft immer nahe an der Elbe entlang, ist 55 km lang und besitzt eine zehn Kilometer lange Nebenroute, die von Weinböhla nach Niederau verläuft.


GROSSENHAIN

Über die B 101 erreicht man von Meißen aus schnell die Kreisstadt Großenhain, seit dem 17. Jahrhundert Garnisonstadt. Der Ort besitzt einen prächtigen historischen Stadtkern. Die meisten der gut erhaltenen Gebäude stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die spätbarocke Marienkirche und das Neo-Renaissance-Rathaus beherrschen die Stadtsilhouette. Sehenswert ist ebenfalls der Stadtpark. Die Fragmente der mittelalterlichen Wallanlage sind Zeuge einer bewegten Vergangenheit. Vom ehemaligen Militärflugplatz aus kann man zu Rund- und Fotoflügen starten. Die Stadt ist bis zum 6.Oktober 2002 Gastgeber der Landesgartenschau.


RADEBEUL

Die langgestreckte Stadt an der Sächsischen Weinstraße zwischen Meißen und Dresden, zwischen Elbe und malerischen Weinbergen, ist längst mit der Landeshauptstadt zusammengewachsen. Eine romantische Kleinbahn dampft von Radebeul über Moritzburg nach Radeburg, die Geburtsstadt des berühmten Zeichners Heinrich Zille. In Radebeul sind die Landesbühnen Sachsen zu Hause, die auch das einzigartige Naturtheater Felsenbühne Rathen in der Sächsischen Schweiz bespielen. Weltweit bekannt ist das Karl-May-Museum mit der Ausstellung im ehemaligen Wohnhaus des sächsischen Abenteuerschriftstellers und einer völkerkundlichen Sammlung über die Indianer Nordamerikas in der Villa Bärenfett.

 

 


MORITZBURG

Im östlichen Friedewald, 18 km nordöstlich von Dresden, erhebt sich, auf einer Terrasse (90 x 95 m) mitten in einem 40 ha großen Teich ruhend, mjestätisch eines der schönsten und monumentalsten Barockschlösser Deutschlands. Die Anlage mit vier runden Ecktürmen, vier Prunksälen und über 200 Zimmern entstand 1723-36 im Auftrag August des Starken, wobei der Vorgängerbau, ein schlichtes Renaissanceschloß für Herzog Moritz, den späteren Kurfürsten von Sachsen, grandios umgestaltet wurde. Bis 1945 diente die Moritzburg den 1918 abgedankten Wettinern als Wohnsitz, heute ist es ein vielbesuchtes Barockmuseum mit prächtiger und kostbarer Ausstattung. Die einzigartige Trophäensammlung zeigt u.a. das größte Hirschgeweih der Welt.
Der berühmten Künstlerin Käthe Kollwitz, die 1945 in Moritzburg starb, ist eine Gedenkstätte im Schloß gewidmet. Nahegelegene Ziele sind das im Rokokostil erbaute Fasanenschlößchen und ein großes Wildgehege.

 

 


DRESDEN

Die Hauptstadt des Freistaates Sachsen, eine Halbmillionen-Metropole, ist von Kesselsdorf nur einen Steinwurf weit entfernt. Künstler und Reisende, heute Touristen genannt, rühmen seit Jahrhunderten die prächtige Residenz im Elbtal - zu Recht. Im Jahre 1206 erwähnt eine Urkunde erstmals das slawische Fischerdörfchen Drezdany, zehn Jahre später wird bereits die Stadt bezeugt. Von der mittelalterlichen Stadt blieb fast nichts erhalten. Die heutige Faszination Dresdens geht vor allem von den prächtigen Bauwerken des Barocks und späterer Perioden aus. Der Zwinger zählt zu den erlesenen Weltschätzen der Baukunst. Kostbares architektonisches Erbe sind auch die Katholische Hofkirche, das mächtige Schloß der Wettiner (Aussichtsturm) und die Frauenkirche, deren Rekonstruktion abgeschlossen ist. Bekannte Bauwerke sind auch die Kreuzkirche (Wirkunsstätte des weltbekannten Kreuzchors), die Semper-Oper, das Neue Rathaus mit seinem 100m hohen Turm (Aussicht), die Brühlsche Terrasse, Schloss Pillnitz (r.u.). Weltruf erlangten die Schätze der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und andere Dresdner Museen: im Zwinger die Gemäldegalerie Alte Meister, das Historische Museum, die Porzellansammlung und der Mathematisch-Physikalische Salon, im Albertinum die Gemäldegalerie Neue Meister und die Skulpturensammlung, im Schloss die Schatzkammer "Grünes Gewölbe" und das Münzkabinett. Sehenswert sind auch das Kupferstichkabinett, das Museum für Stadtgeschichte, das Verkehrsmuseum, das Deutsche Hygienemuseum und das Militärhistorische Museum. Die Traditionen der Musikstadt Dresden werden vor allem von der Sächsischen Staatskapelle und der Dresdner Philharmonie getragen. Musikfreunde zieht es sicherlich auch an die Gedenkstätte eines Genies, das viele Jahre lang in Dresden wirkte: in die Carl-Maria-von-Weber-Gedenkstätte in Hosterwitz. Und wer im Moment verhindert ist, Dresden zu besuchen, kann ja die Stadt bei einem virtuellen Rundgang kennenlernen.

 

 

 

 

 

 

 


STOLPEN

Über der denkmalgeschützten Altstadt von Stolpen, 25 km östlich von Dresden, erhebt sich auf einem Basaltfelsen mit fünf- bis achtkantigen Säulen die Burg. Sie entstand vermutlich im 12. Jahrhundert. Die zur Festung ausgebaute Burg Stolpen widerstand im 30jährigen Krieg allen Belagerungen und wurde auch später militärisch nie bezwungen. Napoleon ließ sie beim Anmarsch der preußisch-russischen Armeen sprengen, wobei ein großer Teil der Gebäude zerstört wurde. Empfehlenswert ist eine Besichtigung des Johannisturms, in dem August der Starke seine berühmte Mätresse Gräfin Cosel 49 Jahre lang gefangen hielt, und die Folterkammer mit originalen Folterwerkzeugen. Erhalten blieb auch der 1608 bis 1630 in den Basalt getriebene 82 m tiefe Brunnen.


PIRNA

Die als Tor zur Sächsischen Schweiz bekannte Industriestadt an der Elbe liegt 25 km südöstlich von Dresden. Der um 1220 gegründete Ort erlebte im 15./16. Jahrhundert eine wirtschaftliche Blütezeit, in der im wesentlichen das heutige Bild der sehenswerten Altstadt entstand. Das prächtige Rathaus auf dem großen Marktplatz verrät mit einigen Portalen seine spätgotische Herkunft, andere Zutaten entstammen der Renaissance und dem Barock. Die Stadtkirche St. Marien gehört zu den bedeutendsten spätgotischen Hallenkirchen Sachsens. In dem denkmalgeschützten Haus Schmiedestraße 19 wurde der von Martin Luther heftig bekämpfte Ablaßhändler Johann Tetzel geboren. Schloß Sonnenstein hoch über der Stadt, 1269 als Burg erwähnt, später zur Festung ausgebaut, als Staatsgefängnis und psychiatrische Anstalt genutzt, dient heute als Sitz mehrerer Firmen.


SÄCHSISCHE SCHWEIZ

Südöstlich von Dresden erstreckt sich auf einer Fläche von fast 400 Quadratkilometern die einzigartige Felslandschaft des Elbsandsteingebirges. Seinen volkstümlichen Namen erhielt der heutige Nationalpark Sächsische Schweiz von den Schweizer Malern Anton Graff und Adrian Zingg, die an der Dresdner Kunstakademie lehrten und 1766 vom Königstein Grüße aus der "Sächsischen Schweiz" in ihre Heimat sandten.Ihren unvergleichlichen Reiz verdankt sie ihren vielgestaltigen Landschaftsformen mit mächtigen Tafelbergen (Lilienstein, Königstein, Pfaffenstein, Zschirnsteine u.a.), Gebieten mit bizarren Felstürmen (Schrammsteine, Affensteine u.a.), tief eingeschnittenen Flußtälern und dem windungsreichen Tal der Elbe. Mit über 1000 Kletterfelsen bis 100 m Höhe und über 10.000 z.T. extrem schwierigen Anstiegen gehört die Sächsische Schweiz zu den bedeutenden europäischen Klettergebieten.

 

 

 


OSTERZGEBIRGE

Das östliche Erzgebirge steigt südlich von Dresden allmählich bis zum Kamm in rund 900 m Höhe an (Kahleberg), über den die Grenze zur Tschechischen Republik verläuft. Das sanfte Mittelgebirgsland wird von lieblichen Tälern durchzogen (Gottleuba, Müglitz, Wilde und Rote Weißeritz) und ist sowohl im Sommer als auch in der Ski-Saison ein beliebtes Urlaubsziel. Jahrhundertelang prägte der Bergbau (vor allem Zinn) den Charakter des Landstriches, wovon heute noch Schauanlagen, z.B. in Altenberg, Zeugnis ablegen. Die hübschen Städtchen sind allesamt einen Besuch wert, u.a. die Kreisstadt Dippoldiswalde (rechts), Bärenstein, Lauenstein, Glashütte mit der berühmten Luxusuhrenproduktion (Uhrenmuseum), Rabenau, Geising. Besondere Anziehungspunkte sind die Altenberger Rennschlitten- und Bobbahn und die nostalgische Kleinbahn von Freital-Hainsberg nach Kipsdorf.

 

 

 


THARANDT

Das Städtchen am Rande des Tharandter Waldes im malerischen Tal der Wilden Weißeritz verdankt seinen Ruf der von Heinrich Cotta 1811 gegründeten ersten deutschen Forstakademie, die heute der Technischen Universität Dresden angeschlossen ist. Für Naturfreunde lohnt sich ein Besuch des 18 ha großen Forstbotanischen Gartens mit ca. 2000, zum Teil seltenen Gehölzarten. Die romantische Ruine der Burg (13. Jh.) steht unter Denkmalschutz, daneben wurde in den Jahren 1626-29 die Pfarrkirche zum hl. Kreuz errichtet, die ein bemerkenswertes spätromanisches Säulenportal von der Burg übernahm. Der ausgedehnte Tharandter Wald ist ein vorzügliches Wanderrevier. Im nahegelegenen Kurort Hartha lädt die Uhrentechnische Lehrschau Hennig e.V. zu einem interessanten Besuch ein.

 

 

 

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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 08 Oktober 2006 )
 
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