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Seite 2 von 2 Der Söldner in der Gruft Im Jahre 1642, als der Krieg noch in vollem Gange war und Sachsen unter den schwedischen Beutezügen litt, avancierte ein Söldner, wie er im Buche steht, zum Festungskommandanten von Dresden: Georg Götze. In ärmlichen Verhältnissen 1616 geboren, wechselte er als Soldat zwischen brandenburgischen, schwedischen, pappenheimischen und sächsischen Diensten hin und her. Seine Bilderbuchkarriere gipfelte 1676 in der Beförderung zum Obristen , was ihm freilich nicht viel nützte, denn im gleichen Jahr vollzog er den letzten Wechsel - zu Gevatter Tod. Zuvor hatte er immerhin so viel Kleingeld angehäuft, dass er 1664 das Rittergut Kleinopitz - nahe Kesselsdorf - kaufen konnte. Auch einige Gaben für die Kesselsdorfer Kirche ließen sich erübrigen, so dass Götze zu deren Stiftern gezählt wird. Am 21.Januar 1677 wurde er hier unter der sog. Kleinopitzer Loge beigesetzt. Diese Loge, ein Anbau an der Nordseite der Kirche mit einer darunter befindlichen Gruft, hatte Götze für seine Familie errichten lassen, ein künstlerisch gelungener Epitaph zu seinem Gedenken wurde nach der Beisetzung im Inneren der Loge angebracht. Er kann noch heute betrachtet werden
Abb.:Georg Götze, (1616 - 1678) Festungskommandant von Dresden, Rittergutsbesitzer in Kleinopitz
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 14 September 2009 )
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