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Das älteste Haus

Haus1

In dieses wunderschöne alten Haus zog Ilse Drese , rühriges Vorstandsmitglied des Heimatkreises Kesselsdorf, mit ihrem Ehemann Siegfried Drese, der von 1966 bis 1992 Pfarrer in der St.-Katharinen-Kirche Kesselsdorf war,1997 ein. 2007verstarb ihr Mann, sie wohnt noch immer hier.


Ilse Drese schreibt
:"Ich bin keine gebürtige Kesselsdorferin, aber durch den Beruf meines Mannes seit 1966 hier im Ort ansässig. Unser Sohn ergriff die Gelegenheit, das alte Fachwerkhaus Straße des Friedens Nr. 33 zu kaufen. Nach grundlegender Sanierung konnten wir es nach dem Eintritt in den Ruhestand beziehen. Wir waren sehr dankbar für diese Lösung, denn Kesselsdorf war uns in den vielen Jahren zu einer wirklichen Heimat geworden."

 

Das Haus ist, von der Kirche abgesehen, das älteste noch vorhandene Bauwerk des Ortes. Es wurde 1782 als Schule erbaut. Die Ortschronik von Egbert Steuer gibt unter dem Datum des 9. November 1781 folgende Auskunft: "Da das alte Schulhaus baufällig geworden war, sahen sich die eingepfarrten Gemeinden genötigt, ein neues Haus zu errichten. Pfarrer Reich stellte einen Antrag an das Patronat. Den Neubau beschlossen als versammelte Gemeinderichter Christian Sparmann (Kesselsdorf), Gottlob Wend (Kaufbach), Gottlieb Brendel (Wurgwitz), Gottfried Kaden (Niederhermsdorf), Gottfried Patzig (Oberhermsdorf), Georg Wustlich (Kleinopitz) und Gottlob Küntzelmann (Braunsdorf). Die Hüfner sollten 16 Groschen je Hufe, die anderen Einwohner auf jede Baustatt einen Taler geben. Pächter und Hausgenossen gaben zwei Groschen. Das neue Schulhaus sollte 30 Ellen lang und 15 Ellen breit werden. Von den eingegangenen Kostenanschlägen wurden die von Zimmermeister David Mäuser aus Tharandt (252 Taler) und Maurermeister Christian Büttner aus Wilsdruff (65 Taler) angenommen und ihnen der Bau übergeben. Die Spann- und Handdienste sollten die beteiligten Gemeinden ohne Bezahlung verrichten. Fast ein Jahrhundert, bis 1878, wurde das Haus als Schulgebäude genutzt. Seitdem dient es als Wohnhaus."

Haus

Der Heimatkreis mietete im Dezember 1998 drei Räume im Erdgeschoß und richtete sie als "Heimatstube Kesselsdorf" ein. Sie wurde im Juni 1999 eröffnet. Seit April 2003 befindet sich die Heimatstube in einem neuen, größeren Domizil mit besseren Ausstellungsbedingungen.
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 28 April 2012 )
 
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