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Heimatkreis Kesselsdorf
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Egbert Steuer
SteuerSein Arbeitsplatz war 39 Jahre lang die Bühne, sein Arbeitsgerät eine uralte Geige - sie erklang zum ersten Mal 1735, zehn Jahre vor der berühmten Schlacht bei Kesselsdorf. Egbert Steuer, der Kammervirtuos, nimmt sie heute nur noch manchmal behutsam in die Hände. Seine arbeits- und erlebnisreiche, unvergeßliche Zeit bei der Dresdner Philharmonie, einem Klangkörper von europäischem Rang, endete 2001, wegen einer langwierigen Schulterverletzung ein halbes Jahr früher als vorgesehen. Begonnen hatte seine musikalische Leidenschaft im Kriegsjahr 1944, da strich der achtjährige Egbert bereits den Bogen bei Professor Erich Mühlbach, um in der bis zum Großvater musikbegeisterten Familie Steuer mithalten zu können. Nach der Schulzeit und bestandenem Abitur nahm er bei eben diesem Mühlbach, Konzertmeister der berühmten Staatskapelle Dresden und gefragter Musikpädagoge, ein fünfjähriges Privatstudium auf, und hängte noch zwei Jahre (mit einem Vierjahrespensum) an der Dresdner Musikhochschule "Carl Maria von Weber" an. SteuerDas Staatsexamen im Fach Violine (1962) öffnete ihm die Musikerlaufbahn in einem Spitzenorchester. Der Philharmonie blieb er während seiner gesamten Karriere treu. Selbstverständlich trat er auch in Kammermusikbesetzung auf, und gar nicht selbstverständlich leitete er 24 Jahre lang erfolgreich das ausschließlich mit Laien besetzte "Kammerorchester ohne Dirigenten" der damaligen Verkehrshochschule in Dresden. Nach dem Eintritt ins Seniorenalter fand Egbert Steuer, der alteingesessene Kesselsdorfer (seit 1960 bewohnt er das großväterliche Haus, die Großeltern waren seit 1900 im Dorf ansässig), nun endlich die Zeit, ausgiebig seiner zweiten Leidenschaft zu frönen: der Erforschung historischer Abläufe und Zusammenhänge, vornehmlich in der Kesselsdorfer Ortsgeschichte. Die umfangreiche Chronik des Ortes, herausgegeben vom Heimatkreis Kesselsdorf, zu dessen Gründungsmitglied er gehörte, ist eine Arbeit Steuers, ebenso die Biografie des 1751 in Kesselsdorf geborenen Landschaftsmalers Klengel.Steuer Ein weiteres Werk über komponierende Mitglieder des sächsischen Herrscherhauses Wettin ist fertiggestellt, fand aber bisher weder Sponsor noch Verleger - das verwundert sehr, da dieses Thema noch nie so kompakt bearbeitet wurde wie von Egbert Steuer.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 21 August 2018 )
 
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