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Heimatkreis Kesselsdorf
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Waldtraut Mehlhorn
MehlhornIm Juni 1960 wurde der seit dem Kriegsende geschlossene Kesselsdorfer Kindergarten wieder geöffnet, zunächst als "Erntekindergarten", das heißt für Kinder von Eltern, die in der Landwirtschaft tätig waren. Waldtraut Mehlhorn, eine der ersten Helferinnen nach der Neueröffnung, steht hier stellvertretend für die Frauen, die damals die schwierige Arbeit im Kindergarten aufnahmen. Die erste Leiterin war Hannelore Bartsch, im gleichen Jahr kam Erika Götze hinzu. Anfang der 60er Jahre begann auch Waldtraut Mehlhorn ihre Tätigkeit. Die gelernte technische Assistentin absolvierte ab 1968 ein vierjähriges Fernstudium als Gruppenerzieherin.
Seit 1977 leitete sie den Kindergarten. Die zeitbezogenen Umstände forderten von den Frauen vollsten Einsatz. Der erste Standort des Kindergartens war im Tielemannschen Haus, einem alten Fachwerkbau auf der Klengelstraße mit Ofenheizung und Trockenklo. Fünf Uhr morgens mußte angeheizt werden, damit die Räume bei Ankunft der Kinder schon etwas überschlagen waren. Das Mittagessen zuzubereiten war äußerst kompliziert, die Bettwäsche mußte von den Eltern bereitgestellt werden. Hinzu kamen für die Leiterin die damals üblichen und lebenswichtigen "Beschaffungsmaßnahmen", um den Kindergartenbetrieb aufrecht erhalten zu können. Waltraud Mehlhorn meisterte alle diese Aufgaben mit Bravour. Schönster Lohn dafür waren die Anerkennung ihrer Arbeit durch die Eltern und die Liebe "ihrer" Kinder. 1992 ging Frau Mehlhorn in den Vorruhestand.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 21 August 2018 )
 
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