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Reingard Jander

JanderAls Schwester Reingard kannte sie jeder im Dorf, also nennen wir Reingard Jander auch so. Eine unglaubliche Frau! Sie fährt in ihrem neunten Lebensjahrzehnt (geboren 1919 in Dresden) noch Auto - sicher und aufmerksam, und nicht bloß zum Bäcker, sondern auch mal schnell zur Tochter nach Bayern. Dorthin ist sie im April 2006 verzogen. Aber hören wir aus ihrem Leben:

1940 machte sie das Staatsexamen in der großen Krankenpflege. Danach arbeitete sie als Krankenschwester in Krankenhäusern, bei Privatärzten, als Betriebsschwester (Edelstahlwerk Freital) und als Gemeindeschwester in Wilsdruff/Limbach, wo sie erst eine Schwesternstation aufbauen mußte. In dieser Funktion kam sie im Herbst 1962 nach Kesselsdorf, wo sie Patienten in Oberhermsdorf und Braunsdorf gleich mit betreute, erst alles zu Fuß, dann mit einer "Schwalbe" und erst sehr viel später mit dem Auto. Außerdem griff sie der Ärztin im Ort als Sprechstundenschwester unter die Arme. 1989 endete ihr aktiver Dienst, weiterhin war Sie bei jedem Hilferuf zur Stelle. JanderSie kümmerte sich liebevoll um die Kesselsdorfer Seniorinnen und Senioren, sie organisierte Busfahrten, bereitete Seniorennachmittage und Adventsfeiern mit vor, gratulierte den ergrauten Geburtstagskindern und besuchte die Kranken in der Weihnachtszeit. Wer sich von Schwester Reingards Fitness überzeugen wollte, konnte dies jeden Montagabend bei der Seniorengymnastik in der Sporthalle tun. Die DDR ehrte Schwester Reingard mit neun staatlichen Auszeichnungen, u.a. mit der Medaille für treue Dienste im Gesundheits- und Sozialwesen in Bronze, Silber und Gold. Und 1998 erhielt sie eine Ehrenurkunde des Sächsischen Landtages und des Sächsischen Staatsminieriums für Soziales, Gesundheit und Familie als Anerkennung für langjährige, uneigennützige Dienste für den Nächsten und die Gemeinschaft.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 21 August 2018 )
 
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