Vereinslogo  
Heimatkreis Kesselsdorf
im Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V.
Landesverein Logo
 
Hauptmenü
Startseite
Der Verein
Die Leute
Veranstaltungen
Kontakt
Impressum
Geschichte
Heimatstube
Das älteste Haus
Die Geschichte
Die Schlacht
Bährs Kirche
Christian Klengel
Allgemeines
Rundum
Ortsplan
Umgebung
Links
Werbung
i-net4fun.de - Webdesign zum kleinen Preis
 
Startseite arrow Die Leute arrow Christine Hahn geb. Scheiblich
Christine Hahn geb. Scheiblich
HahnDie erfolgreichste Sportlerin Kesselsdorfs wurde am letzten Tag des Jahres 1954 in Wilsdruff als jüngste von vier Scheiblich-Schwestern geboren. Die Zeit des Lernens begann 1961 in der 4-Klassen-Schule von Kesselsdorf, danach wechselte Christine in die Polytechnische Oberschule des Nachbardorfes Grumbach. Dort fiel das große und sportlich veranlagte Mädchen Spähern auf, die alle Schulen nach Talenten für den Leistungssport abgrasten.
Also auf nach Dresden ins Internat der Kinder- und Jugendsportschule (KJS), wo u.a. der Ruder-Nachwuchs für den Sport-Club Einheit Dresden ausgebildet und trainiert wurde.
Das war 1968. Zehn Jahre lang blieb sie diesem Club treu. Das harte und entbehrungsreiche Training zeitigte eine einzigartige Erfolgsserie. Christine Scheiblich erkämpfte sich 1974 in Luzern bei den erstmals durchgeführten Weltmeisterschaften im Damen-Rudern den Titel im Einer. Weitere Weltmeistertitel in der gleichen Bootsklasse folgten 1975 (Nottingham), 1977 (Amsterdam) und 1978 (Karapiro/Neuseeland).Dazwischen lag die eigentliche Krönung ihrer Laufbahn: der triumphale Sieg bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal. In die Erfolgsjahre fiel auch eine Vorsorge für die Zeit nach dem Sport. Christine erlernte im traditionsreichen Betrieb ERIKA den Beruf einer Mechanikerin für Schreibmaschinen. 1978 jedenfalls beendete die hochdekorierte Sportlerin aus eigenem Entschluß, aber gegen den erklärten Willen der DDR-Sportführung, ihre Karriere -sie hatte alle sportlichen Ziele erreicht, die notwendige Motivation fiel immer schwerer. Beruflich sattelte sie nochmals um, wurde Physiotherapeutin, zunächst im SC Einheit Dresden, später (und noch heute) in einer privaten Dresdner Praxis. HahnDer Sport ist nur noch schöne Erinnerung, wenngleich sich die einstige Meister-Skullerin mit Läufen und auf dem Fahrrad körperlich fit hält. Nach der sportlichen Laufbahn wurde neben dem Beruf ihre Familie wichtigster Lebensinhalt. 1978 heiratete sie Ulrich Hahn, der ebenfalls zu den großen Sportler-Persönlichkeiten der DDR-Zeit gehört: Mit seinem Bruder Bernd war er dreimal Weltmeister im Rennschlitten-Doppelsitzer. Ein Sohn (Sebastian, geb. 1979) und eine Tochter (Katrin, geb. 1982) vervollständigen die Familie, beide sportlich veranlagt wie die Eltern, ohne jedoch Leistungssport zu betreiben.


Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 21 August 2018 )
 
| Sitemap | Kontakt |