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Heimatkreis Kesselsdorf
im Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V.
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Die Schlacht
Kriegsschauplatz Europa
Sie hatten viel zu tun in jenem Jahrhundert, sowohl die Ränkeschmiede an den europäischen Höfen als auch die Herren Generale. Ein Konflikt jagte den anderen, und wo die Diplomaten versagten, wurden die jeweiligen Landeskinder mit Kanonen und Musketen aufeinander gehetzt. Die blutigen Spiele um Macht und Einfluss in Europa begannen mit dem Nordischen Krieg (1700 - 1721), den Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen leichtfertig vom Zaune gebrochen hatte, um sich den Polen als erfolgreicher König präsentieren zu können. Schweden mit dem gerade 18 Jahre alten König Karl XII. sah sich außer mit Sachsen auch mit Rußland, Polen und Dänemark konfrontiert. Karl eilte zunächst von Sieg zu Sieg, zwang Dänemark zu einem Friedensvertrag, besiegte den Zaren Peter I. bei Narva, brachte Polen in seinen Besitz und den sächsischen Kurfürsten, August den Starken, mit dem Frieden von Altranstädt (24. September 1706) vorübergehend um seine polnische Königskrone.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 14 September 2009 )
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Sachsen - das Objekt der preußischen Begierde
Nun nähern wir uns langsam dem Ereignis, das unserem Dorf zu trauriger Popularität verhalf. Preußen-Friedrich, von seinen Siegen zunächst gesättigt, kehrte den Friedfertigen heraus und verordnete seinen Truppen Ruhe - obwohl er das reiche Kurfürstentum Sachsen, oder zumindest Teile davon, liebend gern in seinen Herrschaftsbereich eingegliedert hätte. Natürlich beäugte er argwöhnisch jedes Zucken seiner Gegner und hielt das eigene Pulver trocken. Er traute den Sachsen nicht über den Weg.
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 03 September 2006 )
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Die Entscheidung bei Kesselsdorf
Der Winter war in jenem Jahr zeitig, mit heftigen Schneefällen, grimmiger Kälte und eisigem Wind über Sachsen hereingebrochen. Deshalb zwangen die steilen, vereisten Wege aus dem Elbtal hinauf aufs Meißner Hochland und der kurze Wintertag die Preußen schon nach wenigen Meilen zum Biwak bei Röhrsdorf. Das verschaffte der sächsischen Heeresführung einen zusätzlichen Tag der Gefechtsvorbereitung. Die Atempause verleitete Generalfeldmarschall v. Rutowsky aber auf Grund neuer, irritierender Aufklärungsergebnisse über den Anmarsch des "Alten Dessauers" auch zu unbesonnenen Truppenverschiebungen, die der ohnehin angeschlagenen Kampfmoral der sächsischen Soldaten abträglich waren.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 14 September 2009 )
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Nach der Schlacht
Wulf Kirsten sieht wiederum vor allem das Kriegselend des kleinen Mannes. Die nüchternen Verlustziffern in zeitgenössischen und späteren Berichten differieren. Dietmar Bode vom Arbeitskreis Sächsische Militärgeschichte e.V. macht in seiner Arbeit "Die Schlacht bei Kesselsdorf" (Dresden 1995) folgende Rechnung des Grauens auf: Die Verluste der Preußen betrugen 5.036 Mann an Toten und Verwundeten, die der Sachsen, einschließlich der Gefangenen, 10.310 Mann. Noch nie hatte die sächsische Armee eine so verheerende Niederlage erlitten. Zu den Ursachen schreibt Bode:
Letzte Aktualisierung ( Montag, 14 September 2009 )
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